Seit dem Schuljahr 2015/2016 verfügt unsere Schule über einen „Europaraum“. Dort sind sehr viele handlungsorientierte Materialien, mit denen sich die Kinder über Europa informieren können. Zusätzlich stehen ihnen Tablets und Laptops zur Verfügung, mit denen sie über europäische Themen recherchieren können.
Im Europaraum kann mit dem bereitgestellten Material an den Inhalten des “Europa-Diploms“ gearbeitet und geforscht werden.
Jedes Jahr im Herbst besuchen wir die Ursulinenschulen in Werl.
Gemeinsam gestalten die Viertklässler unserer Schule mit Fünft- und Sechstklässlern einen „Fleamarket“/ „Jumblesale“, „Marché aux puces“ oder „Flohmarkt“ in
englischer und/ oder französischer Sprache.
Im Englischunterricht sowie in der Französisch-AG üben wir vorher Verkaufssituationen in der Fremdsprache ein.
Zu Hause suchen die Kinder dann kleine Dinge, die sie gerne verkaufen möchten und beschriften diese in Englisch und Französisch.
In interessanten und lebhaften Verkaufsgesprächen kaufen und verkaufen die SchülerInnen z.B. Bücher, Spiele, Stifte, CDs uvm.
Die anschließende Busrückfahrt rundet diesen sprachlich-europäischen Tag gelungen ab.
„Goodbye“ und „au revoir“ heißt es dann wieder bis zum nächsten Jahr!
Seit Februar haben wir einen ersten Kontakt zu einer englischen Schule in Großbritannien geknüpft.
In der „Preparatory School“ in Yarm, einer Privatschule im Norden Englands, haben uns britische Drittklässler Briefe geschrieben, die wir in unserem Englischunterricht übersetzt haben. Mit
„Feuereifer“ versuchen wir im Moment Briefe in englischer Sprache zu verfassen und den Schülern zurück zu schreiben. Viele offene Fragen, wie z.B. „Wie leben die Kinder in Yarm? Wie sieht die Schule
in England aus? Was spielen die SchülerInnen in den Pausen?“ und „Wofür interessieren sie britische Kinder in ihrer Freizeit?“ können uns dabei teilweise beantwortet werden. Mal schauen, ob wir
wieder eine Rückantwort aus Yarm bekommen …
Wenn die Fußball-WM/EM für die Profis startet, hält es uns nicht mehr auf den Stühlen. Mit dem Lions Club werden den Klassen Ländernamen zugelost, Flaggen und Trikots gebastelt und Fanrufe geübt. Im lautstarken, schulinternen Fußballturnier wird ein Siegerteam ermittelt, das dann zu der großen Grundschul-WM/EM in Werl fahren darf und gegen andere Schulen und Länderteams antritt. Zuletzt durfte sich die 4b (2023/24) über einen vierten Platz freuen.
Im Sommer geht es raus Richtung Sportplatz. Jede Klasse kämpft für ein europäisches Land und sammelt Punkte bei Spiel- und Spaßstationen. Alle beweisen ihr Können und Geschick beim Leitergolf, Wassertransport, Ringwurfspiel und Eierlaufen. Am Ende freut sich ein Siegerteam über einen Pokal.
Während der gesamten Schulzeit arbeiten wir in Europastunden an unserem Europadiplom. So lernen wir Begrüßungsformeln, Rezepte, Spiele, Lieder, Tänze und Märchen aus anderen Ländern kennen. Auf Plakaten und in Powerpoint-Präsentationen werden Länder mit Wissenswertem vorgestellt. Wir sprechen über Bücher mit europäischen Geschichten und Reisen. Am Ende der Grundschulzeit erhält jedes Kind sein Diplom.
„Ich bin wirklich begeistert“, das waren die Worte vom tags darauf zum Spitzenkandidaten der NRW-CDU erkorenen Europaabgeordneten Dr. Peter Liese beim Besuch der Europagrundschule in Höingen. Und der hohe Gast hatte wirklich allen Grund euphorisch zu sein. Hatte es die Schulleiterin Antje Heydecke und ihr Team doch geschafft, mit allen Klassen einen wirkliche „Europastimmung“ im Rahmen der ersten Europamonatsfeier in der Schule zu schaffen. Anfangs hatten die Schüler die Europahymne musikalisch dargeboten, und anschließend bewiesen die Viertklässler in selbst erstellen Power-Point-Präsentationen ihr Wissen über Europa, indem sie mehrere europäische Länder vorstellten. Peter Liese ergriff dann selbst das Wort und sprach mit den Schulkindern über die Vorteile von einem gemeinsamen Europa, und auch hier zeigten sich die Schulkinder, konnten sie doch teilweise aus eigener Erfahrung aus Kriegsgebieten dieser Welt berichten. Und nachdem das „Kindereuropalied“ von Rolf Zuckowski den Höhepunkt der Veranstaltung darstellte, blieben den Besuchern und der Schulleitung noch ein paar Minuten zum gemeinsamen Gespräch. Die Grundschule in Höingen ist die einzige Europagrundschule im ganzen Kreis Soest und hat bereits im Jahre 2015 diese Zertifizierung erhalten. Nun gilt es, in den folgenden Monaten die erneute Zertifizierung zu bekommen. Mitgeholfen haben hier neben der Gemeindeverwaltung insbesondere die Europaagentur des Kreises Soest, aber vor allem die Schülerinnen und Schüler selbst. So gibt es Briefkontakte zu vielen Schulen in Europa, es gibt neben Englisch eine zweite europäische Sprache und immer wieder im Unterricht den Blick über die eigenen Grenzen hinweg.
Nächster Wunsch ist eine gemeinsame Fahrt in das Nachbarland Niederlande, und so war es passend, dass sich Dr. Peter Liese persönlich um einen Kontakt kümmern will. Dr. Peter Liese, der bei seinem Besuch von dem Kreistagsabgeordneten Ulrich Häken, dem Gemeinderatsmitglied Hans-Georg Knaup, und Alois Langesberg von der Gemeindeverwaltung Ense begleitet wurde, überreichte noch einige Geschenke und wünschte der Schule und Frau Heydecke alles Gute für die Zukunft.